
Giordano Unesco
Seine Kindheit überspringen wir grob, denn es konnte keine schönere Kindheit geben als Enkel seiner Großeltern geboren zu sein. Seine Mutter war fleißig und ein Scharfzahn und immer für Ihn da. Es hat Ihn an nichts gemangelt.
Sein Erzeuger war auch ein Vögeler. Das steckt wohl tief in den Genen.
Er war ein tolles Kind.
Giordano fand man meistens auf Bäumen. Obwohl es in Düsseldorf, in freier Wildbahn, keine Primaten geben sollte, war man sich an einigen Tagen nicht mehr so sicher.
Auch auf Hausdächern wurden Schatten gesehen die jeder Herkunft entbehrten.
Er war so ein süßes Kind bis er in den Kindergarten kam.
Dort wurde er mit der Seesamstraße gefoltert, was tiefe Spuren in seinem Leben hinterließ.
Oskar aus der Tonne erinnerte Ihn später so stark an Jerome, dass er eine Zeit lang immer öfters zur Tasse Bier griff.
Er wollte doch nur glücklich sein und frei.
Die Schule prägte Ihn auf ein Neues. Mann hätte die Zeit ruhig halbieren können, denn bei so viel Schwachsinn den man ertragen musste, da hätte man auch was vernünftiges machen können.
Etwas fürs Leben lernen.
Zeitsprung 20 Jahre später
Ja – das ist Giordano Unesco.
Zumindest war er es, bevor Jerome Lebosard sich in sein Leben einmischte. Wie ein Bakterium brachte er die Fäulnis mit sich, was die Ableitung von Faul bedeutet.
Giordano, als er gerade mal nichts zu tun hatte wurde von Jerome abgeworben, denn eine freie Stelle als Kulturerbe hatte er schon. Trotz allem nahm er die ehrenamtliche Stelle bei Jerome auf der Vögelauffangstation als Vögeler an.
Man musste es sich ja nicht anmerken lassen aber endlich konnte er seine vererbten Talente freien Lauf lassen.
Seine Alimentezahlungen begleiteten Ihn sein ganzes Leben und im Mittelpunkt stand immer wieder aufs Neue – die Aufzucht. Eines seiner Schwerpunkte in seinem Leben.
Ein kompletter Vollversager.
So astete er von hüpfen zu hüpfen.
Eine Zeit ward dann vergangen da stand Sie ganz unschuldig, ein Wesen mit Knopfaugen und schwarzem Haar, hinter Ihm.
Ein Kniff im Allerwertesten war die Aktion und die Reaktion folgte mit einem „Aua“. So muss es wohl geklungen haben, als die reine Unschuld hinter Ihm stand, bevor er sich umdrehte.
Nein – kein Teddybär, eine Frau.
Lange Rede kurzer Sinn.
Da stand er.
An der Theke.
Ein bemitleidenswerter Kerl zwischen zwei Frauen.
Jerome Lebosard.
Das hätte wirklich nicht sein müssen.
Das es mal zu einer Freundschaft kommen sollte, hätte selbst das Prekariat sich nicht vorstellen können.
Doch wie alles im Leben – geschieht nichts ohne Grund.
Ein versoffener, verkiffter nichtsnutziger, brotloser Künstler und ein aus dem Primaten Stamm (der Trockennasen) entflohener Vollversager.
Ja – so kann man es beschreiben.
Keiner macht sich selber.
Tschüss
Mit 6 Akkorden eroberten Sie die Welt. Ihre kleine Welt in einer Küche in Düsseldorf, denn da hat alles begonnen. Eine Freundschaft ward geboren.
Kitchenrock sind: Jerome Lebosard & Giordano Unesco
Chief Rock Officer (CRO)
Umberto Lambrusco